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Kuala Lumpur – Die Unterschätzte

Meine Erwartungen an Kuala Lumpur sind niedrig. Die meisten Reisenden scheinen sich einig zu sein – hier sollte man schnell weiterziehen. Geplant habe ich drei Nächte – am Ende werde ich fast zwei Wochen hier gewesen sein. Eine Liebeserklärung.

Kamera und KL Guidebook

Tolle Bars, Streetfood, Diversität, tolle Gebäude, Märkte und immer wieder unglaublich freundliche Menschen. Das alles ist Kuala Lumpur – KL. Die Stadt macht es richtig leicht, sie zu mögen, und kann aus meiner Sicht ein weicher Einstieg sein für diejenigen, die noch nie in Südostasien waren. Ich habe mich hier pudelwohl gefühlt und hoffe, ich kann Euch motivieren, auch eines Tages mal einen Besuch einzulegen.

Hier kommen meine Tipps für einen Besuch in Kuala Lumpur:

Petronas Towers in Kuala Lumpur

Petronas Towers

Petronas Towers

Die Petronas Towers dominieren das Stadtbild und stehen für eine der Haupteinnahmequellen des Landes – das Öl.

Unten im Gebäude gibt es eine riesige Mall – shoppen ist in Malaysia vergleichsweise günstig. Viele Menschen fahren aber hinauf auf die Türme. Zwischen der 41. und 42. Etage kann man über die Skybridge laufen. Ich entscheide mich stattdessen für einen Besuch des KL Towers.

Es gibt eine Menge Hotels und Airbnb Unterkünfte mit Blick auf die Towers. Photo Credit: Nic Läse

Es gibt eine Menge Hotels und Airbnb Unterkünfte mit Blick auf die Towers. Photo Credit: Nic Läse

Kuala Lumpur – Menara KL

An den Petronas Towers stehen die Menschen Schlange, um hinauf zu fahren und die Aussicht zu genießen. Die Türme sind das Wahrzeichen der Stadt, aber wenn Ihr wirklich hoch hinaus wollt, fahrt einfach zum Menara KL – auch KL Tower genannt. Der Fernsehturm ist 421m hoch und damit zwar gute 40 Meter niedriger als die Petronas Towers, aber er steht auf einem Hügel und so hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt, kann die Petronas Towers von oben betrachten und in der Ferne sogar die Batu Caves sehen.

Aussicht Menara KL

Aussicht Menara KL

Hier spart Ihr Euch das Schlangestehen und es ist auch noch deutlich günstiger als der Besuch der Towers. Einmal im Jahr gibt es hier den besonderen Kick – dann können besonders Mutige sich – angeseilt – außerhalb der Absperrung bewegen und sich über den Abgrund hängen. Base Jumps gibt es dann auch, soweit ich weiß.

Als ich hier bin, ist es schön leer – außer mir sind nur vier andere Besucher da. Wie bei den meisten Sehenswürdigkeiten wähle ich für meinen Besuch eine Randzeit und so bin ich um 9 Uhr dort. Zwar ist der Turm auch beliebt, aber es wird hier nicht so elend voll. Traumhaft schön ist auch ein Besuch zum Sonnenuntergang. Den genieße ich sehr, mal ganz ohne Kamera.

Übrigens: Der KL Tower liegt an einer der Routen der Hop on/ hop off Busse, die kreuz und quer durch KL fahren – seid Ihr so unterwegs, müsst Ihr also nicht groß suchen.

Imbi Market in Kuala Lumpur

Ich komme sehr früh am Morgen aus Sydney in KL an und irgendwie kann ich nicht erst einmal ins Bett gehen. Egal wie todmüde ich an einem neuen Ort ankomme, ich muss erst einmal die Gegend erkunden und so lande ich gleich an Tag eins auf dem Imbi Market und lasse mich treiben. Der Imbi Market liegt nicht sehr weit von Bukit Bintang – dem Ortsteil, in den es die meisten Touristen verschlägt. Trotzdem sind auf dem Markt nur wenige bis gar keine Touristen unterwegs – ich besuche ihn an fast jedem Tag in KL.

Zwar kann ich für drei Euro im Hotel frühstücken, aber ich bin neugierig auf den Markt, der von vielen Malaysiern morgens angesteuert wird. Ab 6 Uhr ist hier viel los. Vor dem Gang zur Arbeit frühstückt man hier. Und es lohnt sich.

Streetfood

Streetfood

Ich probiere bei meinen Besuchen fast alles, was der Markt zu bieten hat. Da sind die kleinen Päckchen – eingewickelt in Bananenblätter gibt es herrlich frischen Reis mit einer ziemlich scharfen Sauce.

Dazu gibt es köstlichen Kopi Cham. Der schaumige Mix aus Kaffee und Tee mit Milch schmeckt so lecker, dass ich darin baden könnte. Beim Essen und Trinken merkt man deutlich, dass Malaysia ein toller Mix der Kulturen ist. Der Cham kommt aus China, wo man ihn unter dem Namen Yuan Yang findet.

Streetfood auf dem Imbi Market

Streetfood auf dem Imbi Market

Menschen in Malaysia sind so unfassbar freundlich, das merke ich hier auf dem Markt zuallererst. Auf meine Frage, ob ich mal schnell ein Foto machen kann, folgt jedes einzelne Mal ein nettes Gespräch und einer der Büromenschen, die hier frühstücken, lädt mich gleich zum Frühstück ein, obwohl er sein halbes Team dabei hat und eigentlich ins Meeting muss. Wie immer in solchen Situationen denke ich, dass so eine Reaktion in Deutschland der 6er im Lotto wäre – hier in KL ist sie für mich an der Tagesordnung und ich genieße das in vollen Zügen. Offene, ehrlich interessierte Menschen ohne hidden agenda – das ist Leben nach meinem Geschmack.

Frühstück, Imbi Market

gemeinsames Frühstück auf dem Imbi Market

In solchen Situationen lerne ich viel. Ich lasse mir das Essen und die Getränke erklären, bekomme tolle Tipps für die Stadt und Malaysia im Allgemeinen und so ist es eben nicht nur ein Frühstück, sondern ein Erlebnis.

Dem malaysischen Streetfood werde ich wohl bald einen eigenen Artikel widmen.

Thean Hou Tempel

Als ich den Thea Hou Tempel besuche, steht das chinesische Neujahrsfest unmittelbar bevor und so ist der Tempel wunderschön dekoriert. Tausende roter Lampions sind aufgehängt und sofort beschließe ich, dass ich am Abend wiederkommen muss.

Thean Hou Temple

Thean Hou Temple

Vom Tempel hat man einen schönen Blick und im Innenhof üben einige Chinesen gerade Tai Chi. Ich schaue lange zu, ehe ich den Rest des Tempels erkunde.

Am Abend haut mich der beleuchtete Tempel dann völlig um – das Wiederkommen hat sich gelohnt.

Den Tempel erreicht Ihr am leichtesten per Taxi. Wichtig: Wenn Ihr den Fahrer nicht bittet, auf euch zu warten, werdet Ihr zu Fuß weiter müssen, denn hier oben stehen keine Taxen herum, da hier außer dem Tempel nichts ist.

So mache ich mich nach meinem Besuch am Tag durch die pralle Mittagshitze auf den Rückweg, aber schon hält eine freundliche Chinesin, die nicht fassen kann, dass ich da durch die Hitze laufe, und so werde ich bis Little India gefahren – nette Unterhaltung inklusive.

Batu Caves in Kuala Lumpur

Die Batu Caves sind berühmt. Bilder der riesigen Statue Murugans – dem jüngsten Sohn der Hindu Götter Shiva und Parvati – hat man schon gesehen und doch bin ich beeindruckt. Zunächst allerdings mehr von den Müllmassen, die überall auf dem Gelände liegen.

Batu Caves

Batu Caves

Einmal im Jahr feiern hinduistische Gläubige hier das Thaipusam Festival. Mehrere Tage dauert der Spaß und zurück bleiben Tonnen von Plastik, durch die ich nun zusammen mit meiner kanadischen Begleiterin Lauren stapfe.

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Ich werde ja immer wieder gefragt, warum ich so gerne alleine reise. Der Tag mit Lauren ist wieder einer dieser Tage, die man nur erlebt, wenn man alleine unterwegs ist: Eine gemeinsame Freundin aus Kanada hat uns einander auf Facebook vorgestellt, als sie zufällig sah, dass wir beide gerade in KL sind und so sind wir nach wenigen Minuten für einen gemeinsamen KL Tag verabredet. Wir verstehen uns auf Anhieb gut und haben den ganzen Tag über und noch bei den Cocktails am Abend viel Spaß.

Begegnung in den Batu Caves

Begegnung in den Batu Caves

272 Stufen geht es hinauf, um die Höhlen zu besichtigen. Vorbei an der 42,5 Meter hohen Statue stapfen wir immer weiter hinauf. Lauren hat große Angst vor Affen und als wir uns den Makaken nähern, die auf Höhe der ersten Höhle rumtollen und nach Snacks aus Touristenhand Ausschau halten, lenke ich sie etwas ab.

272 Stufen führen zu den Batu Caves

272 Stufen führen zu den Batu Caves

Oben angekommen sind wir außer Puste und lassen die Höhlen länger auf uns wirken. Hier flitzen jede Menge Affen herum – Konfrontationstherapie für Lauren. Ich hab das schon mehrfach in Indien hinter mich gebracht und halte mich nur an die Regel, Blickkontakt mit Affen zu vermeiden. Allerdings sind die Makaken auch klein und daher auch wenig abschreckend.

Heli Lounge Bar

In KL gibt es eine Menge echt cooler Bars. Von denen, die ich besucht habe, ist mein Highlight die Heli Lounge Bar.

Aussicht vom Helipad auf die Petronas Towers

Aussicht vom Helipad auf die Petronas Towers

Auf einem Helipad kann man sich hier seine Drinks reichen lassen und die wunderbare Aussicht genießen – vom Abgrund getrennt nur durch ein schmales Absperrband, das auch nur halb um das Dach herum geht. Auf der anderen Seite wage ich mich an den Rand – mal einen kleinen Adrenalinkick holen. Der Security Mann pfeift mich aber gleich energisch zurück – zu gefährlich.

Das Helipad wird tagsüber noch angeflogen – es ist eines von nur fünf in der Hauptstadt, abends werden dann schnell ein paar Tische und Stühle aufs Dach getragen und fertig ist die wohl coolste Location KLs. Nicht zu viel trinken, sonst kann es schnell einen doppelten Absturz geben!

Wenn es regnet, kann man auch im inneren des Gebäudes seine Drinks nehmen. Zwar bleibt die Bar dem Thema Aviation treu – das DJ Pult ist zum Beispiel die Turbine einer Boeing 747 -, aber irgendwie hat sie nicht so viel Charme wie das Rooftop, also schaut, dass Ihr einen regenfreien Tag erwischt und aufs Dach geht.

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Lake Garden – KL Bird Park

Im KL Bird Park habe ich zunächst ein Nahtoderlebnis. Als ich gerade ein paar Meter in den Park hineinlaufe und mich umdrehe, weil hinter mir eine fette Geräuschkulisse entsteht, sehe ich nur noch zig verschiedene Sorten Federvieh auf mich zurennen, -fliegen und -stolpern. Mir bleibt nur, mich in die Hocke zu begeben und den Kopf immer wieder einzuziehen, bis die Vogelmassen an mir vorbei sind. Es ist Fütterungszeit und die Meute stürzt in Richtung der Tierpfleger.

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Eine Gruppe indischer Besucher steht wie festgenagelt bei den Pflegern und schaut sich mein Elend an. Ich sehe Ihnen an, dass sie zwischen Lachen und Helfen wollen gefangen sind, also lache ich laut los, um sie aus ihrer Zwickmühle zu entlassen. Das Ergebnis: Auf diversen indischen YouTube Kanälen ist mein Abenteuer jetzt wohl zu sehen. Ich komme mit zerrupften Haaren und leider ohne Foto von der Aktion davon.

Freuiflugvoliere

Freiflugvoliere Bird Park, KL

Im riesigen Bird Park gibt es mehrere Volieren – die größte davon ist eine Freiflugvoliere mit Bächen, hohen Bäumen, Büschen. Hier hat man wirklich das Gefühl, die Tiere in freier Wildbahn zu erleben.

In weiteren Volieren gibt es Papageien, eine Aufzuchtstation für Küken und mehr. Ehe ich mich versehe, sitzen in der Papageienvoliere eine Menge Vögel auf mir und schon werde ich zum zweiten Mal an diesem Tag selbst zur Touristenattraktion. Als mir dann noch ein Pfleger ein Näpfchen mit Flüssigkeit in die Hand drückt, ist kein Halten mehr: Die Tiere fliegen auf mich!

Raubtierfütterung

Raubtierfütterung

Nehmt Euch Zeit, wenn Ihr den Bird Park besucht. Wie in Zoos etc. leider ja üblich, ist auch hier nicht alles artgerecht – das sollte man bei solchen Besuchen nie vergessen. Man gibt sich hier aber sehr viel Mühe – auch das ist zu sehen.

Kuala Lumpur: Eine Moschee besuchen

Fast die Hälfte der Menschen in KL ist muslimischen Glaubens und so gibt es hier auch einige schöne Moscheen, deren Besuch sich lohnt.

Masjid Negara

Masjid Negara – die Nationalmoschee

Ich besuche die zwei bekanntesten – die Nationalmoschee Masjid Negara und die Jamek Moschee. Die Nationalmoschee ist riesig und noch nicht allzu alt, die Kamek Moschee ist die älteste der Stadt.

Beide gefallen mir sehr gut, auch wenn ich die Jamek Moschee von außen aufgrund von Bauarbeiten nicht von allen Seiten zu sehen bekomme.

Jamek Moschee

Jamek Moschee

In beiden Moscheen legt man viel Wert auf den Dialog mit Nicht Muslimen. Nette Gespräche ergeben sich hier und geduldig bekommt man alles erklärt, was man wissen mag oder man kann sich einfach ein wenig anhören, was die netten Damen erzählen.

Chinatown – Petaling Street

Etwa ein Drittel der Bevölkerung Malysias ist chinesischer Herkunft – die chinesischen Einflüsse merkt man vor alle beim Essen, aber leider auch beim Thema Armut. KL ist sehr modern und im Vergleich zu anderen südostasiatischen Städten ist man als Besucher nicht oft unmittelbar mit Armut konfrontiert. Es gibt ein soziales Netz in dem Ölstaat. Die ärmeren der ‚Chinese Malaysian people‘ fallen hier raus – wenn ich wirklich arme Menschen sehe, dann sind sie chinesischer Herkunft und diese Menschen erfahren leider auch in dem so tolerant scheinenden Land eine Menge rassistischer Diskriminierungen, wie ich in persönlichen Gesprächen erfahre.

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Wer sich nicht mit den Abgründen beschäftigen, aber ein wenig in das chinesische KL eintauchen will, findet sich meist in China Town und hier überwiegend auf der Petaling Street wieder. Hier gibt es jede Menge Souvenir Nippes, Fake Klamotten, aber auch sehr leckeres chinesisches Essen.

Es gibt eine Menge schöner Kolonialgebäude und einen tollen Tempel in der Gegend rund um die Petaling Street. Schaut also auf jeden Fall einmal vorbei. Interessant ist auch immer ein Besuch in einem der Läden, die chinesische Medikamente verkaufen. Ich lasse mich da immer mal wieder gerne beraten, aber heran getraut habe ich mich noch nicht an die Behandlung meines Asthmas mit Kräutern, Pilzen und Süßholzwurzeln, die man mir hier empfiehlt. Dabei kann das ganze ja nun auch nicht mehr schaden als die Schulmedizin mit all den Nebenwirkungen wie Herzrasen, Osteoporose und Co..

Brickfields – Little India

Ich besuche Little India, um mir ein wenig meine Wochen in Indien zurückzuholen. Die Inder mit ihrem lustigen Kopfschütteln, ihrer unfassbar freundlichen Art und ihrem wunderbaren Essen möchte ich auch hier in KL nicht verpassen und so mache ich mich auf nach Brickfields, einem der Little Indias der malaysischen Hauptstadt.

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Der Stadtteil ist sehr überschaubar, aber eben auch bunt und duftend und indisch. Ich spaziere ein wenig durch die Straßen, überlege noch, ob ich in eines der vielen Restaurants gehe und als ich weiter spaziere, stehe ich plötzlich vor einem richtig tollen Streetfood Stand. Dass es hier lecker sein muss, darüber gibt allein schon die Anzahl der wartenden Büromenschen Aufschluss, die hier allerhand frittiertes in kleine Plastikkörbe schaufeln. Bezahlt wird ganz einfach nach Stückzahl.

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Köstlich, fettig, indisch.

Skybar 

Im 33. Stock des Trades Hotel liegt die Skybar. Den Mittelpunkt der Bar bildet der Pool, ringsherum kann man in Lounge Kissen sitzen, kleine Snacks und leckere Cocktails und den atemberaubenden Ausblick auf die Petronas Towers genießen.

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Ich lande hier an meinem Tag mit Lauren. Eigentlich wollen wir nur einen Absacker nehmen, unser Tisch ist auch nur für eine Stunde zu haben, weil eine Firma die Bar für ihre Feier angemietet hat. Vier Cocktails und drei Stunden später verlassen wir die Bar. Satt  nicht nur vom Essen und den Cocktails, sondern auch voller Eindrücke der Towers in der Dämmerung und im Dunkeln und amüsiert von den Gepflogenheiten auf der Firmenfeier. Man hat uns unsere Lounge Ecke gelassen.

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Es gibt noch so viel mehr zu sehen und zu entdecken in KL. Nach einem Abstecher nach Penang kehre ich noch einmal in die Hauptstadt zurück, so gut hat es mir hier gefallen. Aus meiner Sicht wird Kuala Lumpur völlig unterschätzt – hier kann man ruhig ein paar Tage mehr einplanen.

Wart Ihr schon in KL? Wie hat es Euch gefallen? Was war Euer persönliches Highlight? Ich bin gespannt.

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1 Kommentare

  1. Sandra sagt

    Danke für diesen schönen Bericht. Ich hatte mir letztes Jahr KL als Start- und Endpunkt für meine 3monatige Malaysia/Indonesienreise ausgewählt und war auch restlos begeistert. Jetzt wo ich deine Zeilen lese, könnte ich direkt wieder hin. Es lohnt sich auf jeden Fall!!!

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