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Kleines Glück: Isemarkt

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Es wird Frühling. Hamburg erwacht zum Leben. An diesem Freitag starte ich bewusst langsam in den Tag. Mit Jacke, Schal und Mütze lässt es sich auf der Dachterrasse aushalten und ich genieße mein Frühstück in der Morgensonne.

Mal nicht gleich loszuhetzen, tut mir gut und so lasse ich mich von meiner Nachbarin überzeugen, eine kleine Runde über den Isemarkt zu drehen, ehe ich mich in die Arbeit stürze. Im Gegensatz zur Sonne, die heute vormittag noch der #Sofi 2015 weichen wird, läuft meine Arbeit nicht weg.

Isemarkt

Isemarkt

Der Isemarkt ist Europas längster Freiluftmarkt. Zwischen Hoheluft und Eppendorfer Baum verläuft er unter dem Viadukt der Hochbahn und macht Auge wie Bauch gleichermaßen Appetit.

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Es ist gut, hier ausgefrühstückt anzukommen – mit Hunger kann das hier nur desaströs für den Geldbeutel enden. Leckere Antipasti, frisches Obst und Gemüse, duftendes Brot – alles schreit förmlich „Nimm mich mit!“

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Ich bin Kristin dankbar, dass sie mich zum Mitkommen überzeugt hat und genieße Espresso und Nata zum zweiten Frühstück.

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Am Schinken drücke ich mich vorbei – der muss warten bis zum nächsten Besuch, ist aber auf der haben-wollen-essen-müssen-Liste ganz vorne dabei.

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Einladender lässt sich frischer Spinat kaum präsentieren – ich kann den grünen Smoothie förmlich schmecken, in dem er sein Ende findet.

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Bei den Blumen auf dem Isemarkt weiß man gar nicht, wo anfangen. Wie schön, dass der Frühling mit all seiner Farbenpracht Einzug erhält. Schade nur, dass es um meinen grünen Daumen nicht gut bestellt ist – lieber weiter ziehen.

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Wie kann man nur so schöne Dinge verkaufen und dabei so miesepetrig sein? Die Betreiberin dieses Standes pöbelt mich erst einmal an, als ich ihren Cheese Crumble und ihre Natas fotografiere – gut, kaufe ich meinen Kaffee woanders..

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Felix, der eigentlich Mutlu heißt, – „aber alle kennen mich als Felix, das ist sonst zu schwer“ – möchte, dass ich den schönsten und besten Verkäufer der Nation knipse, also geht’s los. Und glücklich sieht er aus, ob nun auf deutsch oder türkisch. Da kann sich Frau Miesepeter mal ne dicke, fette Scheibe abschneiden. Und natürlich kaufe ich meine Granatäpfel dann auch hier.

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Die Wohnung kann noch ein paar Bilder vertragen und da ich mich mit der Entscheidung, welches meiner Fotos ich mir an die Wand hänge, immer wieder und ewig rumschlage, kaufe ich doch einfach mal drei Bilder von Jana, die an ihrem Stand „Ansichtssachen“ ihre Hamburg Bilder verkauft.

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Mit Eiern von zumindest scheinbar glücklichen Hühnern endet der Gang über diesen schönen Hamburger Markt. Auf geht’s an den Schreibtisch – satt, mit guter Laune und freiem Kopf.

Übrigens: Der Isemarkt ist immer dienstags und freitags von 8 bis 14 Uhr geöffnet.

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