Alle Artikel in: Allgemein

Mit der Kamera um die Welt – Fotoreporter Klaus im Interview

Klaus Becker hat einen Traumberuf. Als Fotoreporter hat er die meisten Länder der Welt bereist. Im Interview verrät er, was er an seinem Beruf am meisten liebt, wie er mit bewegenden Momenten umgeht und wie die Arbeit als Fotograf in Krisengebieten funktioniert. Du warst schon in 138 Ländern. Gibt es ein Land, in dem Du noch nicht warst und das noch “auf der Liste” steht? Obwohl ich schon tausende Kilometer entfernte Länder besucht habe, fehlt mir noch eins, das sehr nah an Deutschland dran ist…Island wäre in jedem Fall eine Reise wert. Es ist der zweitgrößte Inselstaat Europas und muss landschaftlich ein großer Traum sein… Drehen wir die Frage nach dem Lieblingsland mal um: Gibt es ein Land, zu dem Du gar keine Verbindung hattest? Woran lag das? Ja – auch das gibt es…Indien ist so gar nicht meins! Gerade habe ich den Film “Lion” gesehen, der ja viele Plätze in Indien zeigt. Viel zu viele Menschen auf engstem Raum, ab drei Uhr nachmittags herrscht überall Smog und alles ist dunkel. Für mich auf jeden Fall kein …

Why I won’t travel the U.S. while Trump is president

Ever since I was a child I wanted to travel the U.S. I imagined myself climbing the statue of liberty, eating a hot dog while watching the Yankees play and ice skate at the Rink after doing some serious sightseeing. It took me until 2011 to first visit the land of the free and I came back for more. I have climbed the statue, I cheered at a Yankees game and was that hot dog good (although it tasted like crap)! I joined the protesters at Wall Street. I was in awe visiting Lincoln and Jefferson memorial in D.C. and I loved eating my first Dunkin Donut in New York. I walked the beaches of Malibu, walked and cycled the Golden Gate Bridge and the Brooklyn Bridge and shook my head in disbelief looking at all the bling-bling and fake in Vegas and L.A. I cried visiting Ground Zero and smiled walking the High Line. I walked back and forth to Canada when visiting Niagara falls. I took pictures of the White House while Obama …

Zurück in Deutschland – das Ende einer Reise

Tokio, Seoul, Hongkong, Südafrika. Das sollten die letzten Stationen dieser Reise sein. In Kapstadt sollte es enden. Voll mit frischen Eindrücken von den big five, vom Tafelberg und gebräunt von den letzten faulen Tagen in Kapstadt wollte ich in Hamburg aufschlagen. Raus aus der Reise, rein ins Büro. Mitte März sollte das sein, wenn sich der nahende Frühling schon erahnen lässt und Deutschland nicht mehr kalt und grau ist. Jetzt haben wir Mitte Februar und ich sitze im nassgraukalten Rheinland.  Vor ein paar Tagen schwitzte ich noch in Malaysia und dachte über japanische Subkulturen und koreanisches Essen in Seoul nach, streifte durch Kuala Lumpur. Jetzt sitze ich im Dunkel auf einer Schlafcouch in Lohmar und tippe diesen Artikel. Warum? Seit bald 30 Jahren habe ich eine beste Freundin. Dany. Oder Daniela (wenn ihre Mutter wütend ist). Wir freundeten uns an, als ihre Eltern schräg gegenüber unseres Hauses in einem kleinen Kaff namens Weegen ihr Haus bauten. Wir haben uns unsere Geheimnisse und Sorgen anvertraut, uns die Köpfe eingeschlagen, uns wieder vertragen  und jede Menge Mist …

Bali – Kaffee aus dem Hintern der Wildkatze

Schon beim Planen meiner Reise las ich vom Kopi Luwak, dem teuersten Kaffee der Welt, der aus Indonesien kommt. Was genau habe ich irgendwie verdrängt, wie sich noch zeigen wird. Auch überall auf Bali wird er angepriesen, der Kaffee aus dem Hintern einer Schleichkatze. Ich bin neugierig und besuche mit Carole eine der vielen Plantagen, wohl wissend, dass das hier wahrscheinlich Fake ist. Kopi Luwak wird aus Kaffeebohnen hergestellt, die vorher von den Schleichkatzen, den Luwaks, gefressen wurden. Sie verdauen nur die Hülle, die Kaffeebohne wird ausgeschieden.

Wie möchtet Ihr leben?

Mein Beitrag zur Initiative #bloggerfuerfluechtlinge Das betrifft mich nicht zählt nicht mehr. Hat es noch nie. Jetzt weniger denn je. Es ist kalt geworden in Deutschland. Vielleicht war es das immer. Aber niemand darf jetzt wegschauen. Wenn mitten in Berlin auf Kinder uriniert wird. Wenn Brandsätze fliegen. Wenn Menschen ihre rassistischen Parolen herausschreien. Wenn die Medien die Angst vor Überfremdung schüren. Durch täglich nach oben korrigierte Zahlen. Dann ist es allerhöchste Zeit. Laut sein. Die Stimme erheben.